STATZGI FLEXEN

location_on St. Johanns-Park:

Vorstellungen

2.9.2021 - 17:00 Uhr
4.9.2021 - 17:00 Uhr
5.9.2021 - 17:00 Uhr

ÜBER DIE PRODUKTION
An einem sonnigen Tag an der Buvette mit Blick auf den St. Johanns-Park am Rhein treffen wir eine Aktivist*in der Alten Stadtgärtnerei. Die Aktivist*in erzählt von einer alternativen feministischen städtischen Struktur. Wir hören zu. Die Aktivist*in beschreibt den Tag der Räumung der Statzgi, wie sie sie liebevoll nennt, im Jahr 1988. Wir hören das Splittern und sehen die Scherben.

KOMMT IN DEN PARK. Was machen wir hier? Wir lernen mit euch, wie unsere Körper Widerstand erinnern können.

Wir wollen mehr wissen. Wie geht intersektionale Solidarität in den feministischen Bewegungen der Schweiz vor 30 Jahren und heute? Wir treffen Basler*innen zum Gespräch und sammeln die Spuren, bevor sie unsichtbar oder selbstverständlich werden. Wir verwandeln sie in Bewegung und eine temporäre Parkbesetzung.

Wir nennen das STATZGI FLEXEN. Flexen heißt trennschleifen, biegen, Muskeln anspannen und zur Schau stellen.Wir treffen uns mit Euch im Park und bieten einen community-improvement feministischen Tanztrend an, zwischen einer Hommage an die Kämpfer*innen von damals und liebevoll-kritischer Auseinandersetzung im Jetzt.


FLEXEN REMOTE
Audioversion der Performance im Park: Soundcloud
Cool-Down für danach via Spotify or Youtube


ÜBER DIE GRUPPE
DANKE1000 sind ein Zusammenschluss aus Performer*innen, Designer*innen, critical companions & D.I.T. Künstler*innen. Wir graben gemeinsam künstlerisch forschend die her_stories von Basel um.


MITWIRKENDE
Konzept, Driver: Adele*Mike Dittrich Frydetzki
Critical companion: Melmun Bajarchuu
Szenografie: Klara Lyssy
Outfits: Itgekhui Gangaamaa
Grafik/Illustration: Tina Kaden
Choreografie: Mona Louisa-Melinka Hempel
Musik: Imani Fux
Social Media: Joh von Felten
Produktionsleitung: Rosa Gasparoli, Cheyenne Oswald, Alexandra Adler (produktionsDOCK)
Technik: Mule8000
Choreografische Beratung: Anisha Müller (femmefitness)
Care-Arbeit: Alle


PUBLIKUMSGESPRÄCH
Am 5.9. findet im Anschluss an die Vorstellung ein Publikumsgespräch mit der Gruppe und Komplizin Ellen Walter statt.


Triff die Treibstoff-Kompliz*innen! Dieses Jahr steht jeder Gruppe eine Patin aus der Basler Stadtgesellschaft zur Seite und steuert ihr Expertinnenwissen bei. Die Kompliz*innen haben so vielfältige Hintergründe wie Botanik oder Rap und bringen neue Perspektiven in die Probenprozesse mit ein. Auch bei den Publikumsgesprächen sind sie mit dabei und freuen sich auf spannende Diskussionen.

 

GEFÖRDERT vom Berliner Senat und der Gleichstellung Basel-Stadt.



ZUGÄNGLICHKEITSINFORMATIONEN
Der Veranstaltungsort: Die Performance findet im St. Johanns-Park statt. Der Bereich der Performance befindet sich auf der Wiese und ist aus vielen Richtungen erreichbar. Auf der Wiese sind Metallstangen befestigt, die durch Seile stabilisiert sind. Diese könnten Stolperfallen darstellen. Die nächstgelegene rollstuhlgerechte Verbindung zum öffentlichen Verkehr ist die Tram-Station St. Johanns Tor. Es gibt auf der Wiese gepolsterte Stühle und Sitzsäcke. Außerdem gibt es die Möglichkeit am Boden auf Handtüchern zu sitzen oder zu liegen. Aus dem Team gibt es Menschen, die während der Performance auf einen respektvollen Umgang miteinander achten. Eine Person achtet auf Taschen und Garderobe - allerdings ohne Haftung.

Sprache: Der Workshop findet auf Deutscher Lautsprache statt, auf Schriftdeutsch und Schweizerdeutsch. Leider können wir keine Übersetzung in Gebärdensprache anbieten. 

Inhalt: Die Session beginnt im Sitzen auf der Parkwiese. Eine Person wird Dehnübungen, eine Liegemeditation, ein Körper-Schütteln und Bewegungschoreografien zu Musik anleiten. Alle Bewegungen sind geeignet für hohe oder niedrige Energie. Die Übungen können an eine sitzende Position angepasst werden. Die Teilnehmenden werden ermutigt, die Bewegungen an die Bedürfnisse ihres eigenen Körpers anzupassen.

Die Musik wird laut gespielt. Vor Lautstärkehöhepunkten wird sprachlich im Vorhinein gewarnt werden. Es wird Bereiche geben, in denen man sich bei Bedarf ausruhen kann. Darüber hinaus steht Sonnencreme bereit und zwei öffentliche Trinkwasserbrunnen befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Bitte kontaktiert uns, wenn ihr Fragen zur Zugänglichkeit habt: statzgi@protonmail.com

Die Performance dauert ca. 75 Minuten. Im Anschluss wird ein offenen Ausklang angeboten, bei dem die Teilnehmenden noch im Park verweilen und mit den Performer*innen ins Gespräch kommen können. 


Statement der Gruppe über ihre Produktion:
„Danke1000 sind im Verlauf der Produktionszeit weder vollständig noch heil geblieben. Strukturelle Überlastung(en) und die Zumutungen einer kapitalistischen Kulturarbeitswelt machen auch vor feministisch motivierten Kollaborationsinseln nicht halt – STADZGI FLEXEN ist eine gemeinsame Arbeit, zu der verschiedene Menschen unterschiedlich beitragen konnten. Was gebraucht wird: Mehr Ruhezeit für alle, weniger prekäre Kulturarbeit & ein bedingungsloses Grundeinkommen.“